Fahrbericht mit einem Orient-Express

Beschrieben von einer jungen Amerikanerin Molly Randolph erschienen in einem Buch 1902:

„Es war schwerer, als ich dachte. Mit der linken Hand muss man den Wagen steuern. Am Steuerhebel ist eine Hupe befestigt, mit der entgegenkommende Lebewesen zu warnen sind. Ich betätigte die Hupe mit der rechten Hand, aber das war falsch, denn für die rechte Hand gab es eine Menge anderer Dinge zu tun.

Da gab es einen kleinen Hebel für den Geschwindigkeitswechsel, einen anderen, mit dem die richtige Spannung der Riemen eingestellt wurde, einen Hebel zur Geschwindigkeitsregulierung und schließlich noch die Bremse. Das Schlimme ist, dass häufig etliche dieser Dinge gleichzeitig zu tun sind. Man müsste drei oder vier Hände haben.

Es kann also nicht verwundern, dass ich etwas verwirrt war und für einen Augenblick mit den Händen etwas durcheinander kam. Und gerade jetzt mußte ein anderer Wagen um die Ecke kommen. Ich versuchte, nach rechts zu steuern, fuhr aber nach links – man glaubt nicht, was man in einer einzigen Sekunde mit einem Auto alles anstellen kann.“